Gardasee : Wanderwege

Die Berg, Trekking und Ferienhütten in den Bergen am Gardasee - Von Gàrdola zum Ere-Paß
Wir stellen den Wagen auf dem Parkplatz der Ölfabrik ab und steigen die Via XXIV Maggio und die Via San Lorenzo hinauf, die uns durch die Ortschaft Olzano führen; hinter dem Restaurant "Il Camino" und den "Sunclass Bungalows" kommen wir an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den See (25 Min). In der Nähe dieses Aussichtspunktes nehmen wir rechts den Wanderweg 245 - vormals Nr. 5), der in die Höhe ansteigt und Zickzackkurven den Gumér-Bergrücken umläuft. An der Weggabelung gehen wir links ab an einem Zaun vorbei und erreichen erneut die asphaltierte Straße nach Piemp (15 Min.); in 200 m Höhe treffen wir auf den Bosco-Brunnen und, immer auf der rechten Seite bleibend, auf die Häuser von Bósco de sùra.
An der Wegkreuzung (10 Min.) biegen wir nach links ein (Wanderweg 258) und kommen am Tierpark Terzanèch des regionalen Forstamtes vorbei und anschließend in die Ortschaft Fornaci; wir gehen an mehreren Ställen vorbei in Richtung Furnàs de déter und Val dela gèra. Hier steigt die Straße mit zwei Windungen leicht an: an den drei Gabelungen dieser Straße gehen wir an der ersten Gabelung links ab, während wir an der zweiten nach rechts gehen (15 Min.) und an der dritten Wegkreuzung der immer noch ansteigenden Straße die Straße nach rechts einschlagen.
Zwischen zwei Kieferreihen wird die Straße langsam eben, führt uns um die Weide der "Terre bianche" herum, steigt danach wieder an und liegt in Höhe der Hochspannungsleitung Nr. 291; hier halten wir uns rechts und kommen, nachdem wir den Saumpfad nach ein paar hundert Metern verlassen haben, zum Grenzstein der A.S.D.F. (die Zahl 258 befindet sich auf der Rückseite des Steins). Hier geht rechts ein Weg ab, der den Hang des Monte Segàble hinaufsteigt, durch einen Tannenwald führt und uns schließlich (nach 55 Min.) auf einen von Cima Piemp ausgehenden Saumpfad bringt. Wir schlagen den absteigenden Pfad nach links ein und erreichen nach etwa 50 m den Ere-Paß (1.131 m), ein gut ausgeschildertes Ziel zahlreicher Trekkingtouren.
Auf der einen Seite kommt man nach Pùria und anschließend nach Scarpapé und Ca di Natone oder Cadria (Wanderweg 69-68) oder nach Cima Rest (Wanderweg 69); auf der gegenüberliegenden Seite erreicht man über den Colomba-Paß (1.109 m) Bocca Paolone (953 m), Valvestino oder Costa und Gargnano.
Wir nehmen den Wanderweg 259, der steil ansteigt und uns zu einer Kreuzung bringt (15 Min); hier geht links der Verbindungsweg mit dem Wanderweg 258 ab, während rechts eine kleine Straße mit einer Schranke abgeht, der nach Visìne führt und anschließend in den Wanderweg 259 übergeht, der uns zum Haus des Luné bringt (15 Min.). Wir gehen rechts ab und kommen, den Wegweisern auf einem Baumstumpf einer mächtigen Buche folgend, auf einen Weg, der uns um das kleine Tal herum schließlich zu einer Wegkreuzung bringt. Hier gehen wir nach rechts den ansteigenden Weg ab und kommen zu einem kleinen Weiher, der vor der Wiese und dem unter dem Gipfel der Visìne liegenden Wohnhaus von Gaès liegt (10 Min).
Wenn wir nach links abgehen und den Weg einschlagen, der uns über die Wiese führt, kommen wir nach einigen hundert Metern auf eine mit Büschen besetzte Weide. Gegenüber erhebt sich der mächtige Monte Denervo; auf der rechten Seite finden wir eine Jagdhütte; wir folgen der absteigenden, zum Teil zementierten Straße und erreichen die Wiesen und die Häuser von Paül (25 Min.). Unser Weg steigt weiter ab und führt uns am Nota-Tal vorbei zu an den Weiden und zum Bauernhof Pasìne; hier erreichen wir schließlich die Cùel-Quelle (25 Min) und anschließend, wenige Meter weiter, den Weg von Vione, der rechts zum Fobia-Paß, zur Alm Malga Nangui (auch Àngoi genannt) und zur Bocca Paolone führt und links zur Ortschaft Tignale absteigt.
Wir gehen weiter talwärts bis zur Weggabelung von Pozze; hier biegen wir nach links auf den Wanderweg 251 ein, der auf die Hochebene von Viù und zum Presà-Tal führt; bis Aer sind es 3 km. Wir verlassen (rechts) die Verbindung mit dem Wanderweg 265 "B.V.G. - Sentiero Montagnoli" (auch wenn es sich um eine interessante, zunächst nicht einfach zu bewältigende Strecke für alle handelt, die über die "Via dei canài" nach Aer gehen wollen) und kommen zu den Brücken des Presà-Tals und des Paì-Tals; nach einem Kastanienhain erreichen wir schließlich Aer (1,25 Std.). Wir folgen der asphaltierten Straße bis nach Gardola und kommen wieder zum Parkplatz, auf dem wir unser Auto abgestellt haben (30 Min.).

info
Ausgangspunkt: Gàrdola (567 m)
Ziel: Gàrdola (567 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 1.140 m
Dauer: 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: ( E ) = Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie:Kompass K102
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis nach Tignale und die Provinzstraße 38 nach Gàrdola; Parkplatz.


Text: Domenico prof. Fava

Nützliche Ratschläge
Ein Ausflug oder ein Trekking in den Bergen ist immer ein ganz besonderes Erlebnis und eine abenteuerliche Begegnung mit der Welt der Berge und ihrer Natur. Da bestimmte Touren für den unerfahrenen Bergsteiger oder Wanderer mit gewissen Schwierigkeiten verbunden sein könnten, ist ein möglichst umsichtiges Verhalten empfehlenswert.
Kleidung:
Niemals zu schwere Kleidung, die jedoch immer entsprechend der Jahreszeit, der Art der Tour, der Höhenlage und der Wetterverhältnisse gewählt werden sollte, die sich in den Bergen schnell ändern können. In den Rucksack gehören eine Sonnenbrille, ein Hut, Kleidung zum Wechseln (leichte oder schwere Kleidungsstücke, ja nach Saison) sowie eine Regenjacke mit Kapuze.
Ausrüstung:
Neben angemessenen Berg- bzw. Trekkingschuhen sollten Sie eine Thermosflasche mit Wasser oder einem anderen erfrischenden Getränk sowie ein Erste-Hilfe-Set, Landkarten und ein kleines Vielzweckmesser mitnehmen.
Allgemeine Sicherheit:
Informieren Sie vor Ihrer Tour immer einen Familienangehörigen oder einen guten Bekannten oder aber wenigstens das Personal der Rezeption Ihres Hotel oder Ihrer Ferienwohnung. Außerdem hat es sich oft als sehr hilfreich erwiesen, ein Handy mitzunehmen.

Diese Vorsichtsmaßnahmen, die zunächst übertrieben erscheinen können, sind sinnvoll, da man in den Bergen stets mit unvorhergesehenen Situationen oder auch Gefahren rechnen muss, auf die man sich entsprechend vorbereiten sollte

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